Sophie Reyer liest aus ihrem Roman 1431.

„Am Ende und am Anfang, da ist immer eines: Brennen. So auch jetzt. An diesem 30. Mai 1431.“ Johanna wächst während des Hundertjährigen Krieges in einem kleinen französischen Dorf auf. Sie hat Visionen, die sie immer stärker prägen, bis sie dem Fanatismus verfällt. Mit zunehmendem Alter erkennt Johanna, dass sie für ihre Heimat und ihre Überzeugung kämpfen muss und wird schließlich zur französischen Nationalheldin. Sophie Reyer erzählt vom Erwachsenwerden und vom Niedergang Johannas – einer jungen Frau aus Orléans, die den konventionellen Erwartungen ihrer Zeit widerspricht und ihr Leben selbst bestimmt.

Sophie (Anna) Reyer, geboren am 20.12.1984 in Wien, ist sowohl im Theater als auch im Film aber vor allem in der Literatur tätig.